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Der Deutsche ZIV (Zweirad Industrie Verband) und die Velosuisse (Verband der Schweizer Fahrradlieferanten) haben ihre Zahlen betreffend der Fahrrad und E-Bike Verkäufe für das Jahr 2017 veröffentlicht.
Die Statistiken zeigen, dass der Trend hin zum E-Bike ungebremst weitergeht. In der Schweiz wurden im Jahr 2018 insgesamt 88’000 Pedelecs verkauft, was einer Zunahme von 16% entspricht. In Deutschland fanden 720’000 E-Bikes ihre Abnehmer. Hier ist der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr sogar 19%.
Die Fahrradverbände haben inzwischen ihre Prognosen deutlich nach oben korrigiert, was den Gesamtanteil der Pedelecs an der Gesamtzahl aller verkauften Fahrräder ausmachen wird. Inzwischen wird da von 35% Marktanteil gesprochen. Kenner der Szene setzen diese Zahl noch deutlich höher an.
Erfreulicherweise werden die Käufergruppen immer jünger und der Trend geht eindeutig dahin, das Pedelec für den Arbeits- oder Schulweg zu nutzen. Diese Entwicklung liess sich so schon vor geraumer Zeit absehen, weshalb wir unsere Produktentwicklung klar auf die Käuferschicht der Pendler und der hippen Teens ausgerichtet haben.
Die Kunden bevorzugen inzwischen Fahrzeuge von höherer Qualität, was den Durchschnittspreis der verkauften E-Bikes erneut ansteigen liess. Es ist schön zu sehen, dass der Kunde inzwischen klar erkannt hat, dass sich Qualität auszahlt.
Die Statistiken zeigen, dass rund 50 % der Pkw-Fahrten unter 5 km liegen und 25 % sogar unter 2 km. Diese Distanzen könnten bequem mit dem E-Bike zurückgelegt werden. Betrachtet man ausserdem die Tatsache, dass es in der Schweiz pro Jahr nur ca. 100 Regentage, 10 Schneetage und 30 Frosttage gibt, spricht eigentlich nichts dagegen, während mindestens 200 Tagen ein E-Bike (oder Fahrrad) für die Fortbewegung zu benutzen.


 

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Das Setup wird immer besser

Inzwischen haben wir schon viele tausend Kilometer mit dem "Acron II" zurückgelegt und das Setup des Antriebs ständig verbessert.
Auf dem Prüfstand bestätigt sich der durch die Testfahrten gewonnene Eindruck. In dem so wichtigen Bereich zwischen 100 und 300 Watt Motor-Ausgangsleistung erreichen wir immer 80% und mehr Systemeffizienz.
Auch bei enormen 90Nm Drehmoment liegen wir noch bei 70% Wirkungsgrad.


 

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Ein wichtiger Punkt in unserem Pflichtenheft ist die uneingeschränkte Einsatzfähigkeit unseres Antriebssystems bei allen Witterungsbedingungen.
Die anhaltende Kälteperiode während der letzten Wochen bot die perfekte Möglichkeit, den „Acron“ auch bei Temperaturen von bis zu -12°C täglich zu testen.
Unser Junior im Team fährt während des ganzen Jahres mit seinem E-Bike zur Schule, was wir natürlich gerne für Messungen und Analysen aller Art benutzen. Dank unseres Antriebssystems mit zwei Batterien reduzierte sich die Reichweite auch bei -10°C nur um etwa 8% und die abrufbare Leistung war praktisch unverändert. Bei diesen Verhältnissen macht es sich bezahlt, dass jede Batterie nur halb so hohe Ströme liefern muss, als wie die Systeme mit lediglich einer Batterie.
Das Pedelec-Fahren im Winter ist auf jeden Fall eine tolle Sache, vor Allem wenn man mit einem Antriebssystem unterwegs ist, welches bei jeder Witterung volle Leistung bringt.


 

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Über 58'000 km!

Wir stehen voll hinter unserem "Acron I" und lassen auch die vielen begeisterten Benutzer und Benutzerinnen unseres Antriebs nicht im Stich, wenn es darum geht, den Service am Antrieb durchzuführen.

Wir hatten schon viele Fahrzeuge mit über 30'000km in der Werkstatt, aber jetzt kam eines rein mit über 58'000km!!


 

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Nach weiteren Optimierungen und Anpassungen am Batteriepack sind wir unsere Testrunde mit vollem Maschinen- und Körpereinsatz und diversen Messgeräten am Fahrzeug abgefahren. Jetzt haben wir die Messdaten ausgewertet und sind echt begeistert. Die Testrunde misst 15.5km und hat eine Höhendifferenz von 336m mit einer maximalen Steigung von 22%.
Die erreichte Durchschittsgeschwindigkeit lag bei über 38km/h bei einer Ausgangsleistung des Motors von 770 Watt und 72Nm Drehmoment.
Im Prototyp ist die Leistungsstufe nicht mit Kühlkörpern versehen, sondern die MOSFETS sind einfach ohne Kühlung auf der Platine verlötet. Trotz der enormen Leistung erwärmten sich die Transistoren auf lediglich 70 Grad bei einer Umgebungstemperatur von 15 Grad.
Gut zu wissen, dass wir die Batteriekapazität nicht zum Heizen der Elektronik verwenden, sondern dass die Energie zum Erzeugen von Vortrieb eingesetzt wird.


 

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